Frank Heunemann
Geschäftsführer NOWEGA GmbH
"2021 sind wir in Deutschland ein weites Stück in Richtung Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gegangen. Aber nicht so weit, wie wir uns das gewünscht hätten. Die Verzögerungen bei der Novelle von EEG und EnWG, die Umsetzung der RED II, die Formulierung der Strombezugskriterien – wir könnten weiter sein. Und mit einem wirklichen Fokus auf dem Aufbau einer leistungsstarken, zukunftsfähigen Wasserstoffwirtschaft hätte die Politik mutiger sein können.
Wenn wir das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreichen wollen müssen zügig belastbare Grundlagen für die Umsetzung von Projekten wie GET H2 Nukleus geschaffen werden. Dafür brauchen wir in der Politik und in der Gesellschaft mehr Entschlossenheit, mehr Gemeinschaftsgeist und weniger Zuständigkeitsgerangel.
Als Initiative GET H2 und mit unserem Nukleus - Projekt gehen wir beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft voran. Die Wasserstoffstrategie machen wir mit einem Umsetzungs-konzept konkret und zeigen damit am Projekt, wo noch Handlungsbedarf besteht. Wir wollen der erste Baustein für eine öffentlich zugängliche Wasserstoffinfrastruktur sein, der erweitert und als Blaupause genutzt werden kann. Wie das gelingen kann, das möchten wir auf der beyondgas 2021 vorstellen."
Frank Heunemann, Geschäftsführer NOWEGA GmbH
Das treibt mich an: „Die Gaswirtschaft kann einen großen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten und die Veranstaltung stärkt das erforderliche Netzwerk, für diese immense Aufgabenstellung.“
Diesen Inhalt möchte ich teilen: „Durch die Arbeit für unser Gemeinschaftsprojekt GET H2 Nukleus sowie mit den Partnern der GET H2 Initiative lernen wir täglich im Themenfeld Wasserstoff dazu – diese Eindrücke möchte ich gerne konstruktiv in den Dialog einbringen. Darüber hinaus ist im Mai 2021 sicherlich ein guter Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz: Welche Gesetze und Regelwerke wurden bereits zielgerichtet angepasst? Welche Aufgaben stellen sich in der nächsten Legislatur nach der Bundestagswahl, um dem Anspruch von Herrn Altmaier, die Nummer 1 in der Welt bei Wasserstofftechnologien zu werden, gerecht werden zu können?“